Aroma in Essen und Wein

Das Aroma von Essen und Wein sollte unbedingt beachtet werden, wenn eine passende Kombination von Essen und Wein erzeugt werden soll.
Dabei gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten, zum einen die Schaffung von Harmonie durch ähnliche Aromen und zum anderen die Erzeugung von Harmonie durch gegensätzliche Aromen.
Das ähnliche Aroma: In diese Kategorie fallen Weine und Speisen, die ein gleiches oder zumindest verwandtes Aroma besitzen.

Z.B lässt sich Cabernet Sauvignon, der ein pfeffriges, an Paprika erinnerndes Aroma hat sehr gut mit derart gewürzten Gerichten kombinieren. Chardonnay, der meist einen buttrigen oder leicht seifigen Ton hat passt sehr gut zu Speisen, die mit Butter zubereitet werden, z.B. Suppen oder Saucen, die einen deutlichen Buttergeschmack aufweisen. Das gegensätzliche Aroma: Für diese Kombination braucht man einen ausgeprägten Geschmackssinn und gute Weinkenntnisse. Sie ist also nur für Kenner zu empfehlen. Ein Beispiel für die gelungene Kombination von gegensätzlichen Aromen ist z.B. zu einem Wildgericht einen fruchtigen Rotwein zu servieren. Grundsätzlich ist die erste Variante die sicherere, die zweite aber oft die raffiniertere.